Als in dem Elbdorf Neusorge der 30-jährige Marcus auftaucht, geraten die Bewohner in helle Aufregung. Denn Marcus behauptet, als einziger ein 20 Jahre zurückliegendes Unglück überlebt zu haben. Damals starben mehrere Kinder. Als sich Marcus auch noch in jene Tschechin verliebt, die im Dorf ihren Sohn sucht, erwacht die Bevölkerung aus einer Lethargie, die durch die einstigen Geschehnisse verursacht wurde ...

Ein Provinzdrama wollte Regiedebütant Thomas Wendrich inszenieren. Doch das Ergebnis wirkt eher wie eine unschlüssige Provinzposse mit bedeutungsschwangeren, aber letztendlich hohlen Dialogen, einer aufgesetzten Story und Szenen, die ins Leere laufen. Wenn man sich Smetanas "Moldau" bedient, um Stimmung aufzubauen, weiß man eigentlich schon, dass der Rest nicht viel taugen kann.

Foto: Egoli Tossell Film GmbH-Junghans