Das eigenwillige Porträt von Marianne Hoppe, "Königin" des Theaters und Films der Dreißiger- und Vierzigerjahre. Sie trifft alte Kollegen, die mit ihr Erinnerungen austauschen und gemeinsam Texte rezitieren. Jüngere Kollegen erzählen von ihren Erfahrungen mit der selbstbewussten Frau.

Regisseur Werner Schroeter ("Abfallprodukte der Liebe") hat hier fast völlig auf biografische Stationen der großen Schauspielerin verzichtet. Seine Hommage ist eher ein eigenwilliger und meist ziemlich nervender Versuch, sich der Legende durch gewöhnungsbedürftige Bilder zu nähern: Marianne Hoppe wird in eine künstliche Umgebung platziert oder bei Spaziergängen mit Spielpartnern quer durch ihre Karriere konfrontiert. Das wirkt aber oft völlig zusammenhanglos. Eine vertane Chance.