Seit nahezu 40 Jahren mischt sie die Kunstszene auf: Marina Abramovic erfindet sich und den Kunstbegriff ständig neu. Ihr Werkzeug: der eigene Körper. Der bisherige Höhepunkt ihres Künstlerlebens: die Ausstellung im New Yorker MOMA "The Artist is present", in der sie sich selbst im Mittelpunkt inszenierte. Zehn Stunden ohne Unterbrechung saß sie hier täglich auf einem Stuhl und das Publikum konnte sich – meist nach Wartezeiten – ihr gegenüber setzten und tief in die Augen schauen. Doch sind derlei Performances tatsächlich Kunst?

Dokumentarfilmer Matthew Akers begleitet die Künstlerin, zeigt sie bei ihren aufwändigen Vorbereitungen zur Eröffnung und zu den täglichen "Sitzungen". Das Ergebnis: das Porträt eines ungewöhnlichen, faszinierenden Menschen und ein Blick hinter die Kulissen einer hypnotisierenden Art Performance.



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