James Cagney einmal mehr in seiner Paraderolle: Als zynischer und labiler Gangster Jarrett erbeutet er mit seinen Komplizen 300000 Dollar und flüchtet mit der Beute in ein Versteck in den Bergen. Als Beamte des US-Schatzamtes Hinweise dafür finden, dass Jarrett hinter dem Überfall steckt, glaubt dieser, die Behörden hinters Licht führen zu können, indem er sich fälschlich selbst bezichtigt, zur gleichen Zeit ein weniger schwerwiegendes Delikt begangen zu haben. Polizei und Gericht gehen zum Schein auf seine Aussage ein und versuchen nun ihrerseits während der nur kurzen Haftstrafe Jarrett auszutricksen. Als Jarrett erfährt, dass Ed Somers, einer seiner Komplizen, ihn nicht nur mit seiner Frau betrügt, sondern auch noch seine Mutter getötet hat, bricht er aus der Haftanstalt aus, um sich zu rächen...

Raoul Walsh inszenierte diesen energiegeladenen film noir mit brillanten Action-Szenen und einem grandiosen Finale auf einem Gastank. Cagney spielte so überzeugend, dass er danach erneut fast ausschließlich Gangster-Rollen angeboten bekam. "Maschinenpistolen" war ein großer Publikumserfolg und gilt heute nicht nur als Klassiker, sondern auch als vielleicht bester Film mit Cagney.

Foto: Warner