Am frühen Morgen des 13. Februar 1917 wird Mata Hari in ihrem Hotel in Paris verhaftet. Ihr wird zur Last gelegt, für Deutschland spioniert und kriegsrelevante Informationen über die Front an den Feind geliefert zu haben. Sie wird sofort in das Frauengefängnis St. Lazare überführt und in zahlreichen Sitzungen von dem mit der Aufklärung beauftragten Hauptmann Bouchardon verhört. Mata Hari verweigert kategorisch jedes Eingeständnis, eine Doppelspionin zu sein. Stattdessen offenbart sie die Geschichte ihrer Liebe zu dem russischen Offizier Vadime de Masloff...

Der historische Fall "Mata Hari", von Regisseur Alain Tesna hervorragend inszeniert. Die als Margaretha Geertruida Zelle 1876 geborene Niederländerin debütierte 1905 in Paris als exotisch-erotische Tänzerin "Mata Hari" und avancierte zu einem Star des Pariser Nachtlebens. Trotzdem keine eindeutigen Beweise für eine Spionagetätigkeit vorlagen, wurde Mata Hari am 24. Juli 1917 zum Tode verurteilt und hingerichtet. Bereit 1920 entstand eine erste Verfilmung unter der Regie von Ludwig Wolff, gefolgt von der wohl berühmtesten Mata Hari (1931) mit Greta Garbo in der Titelrolle. Danach entstanden einige mehr oder weniger an den historischen Stoff angelegte Versionen. In Tesna Verfilmung glänzt nun die attraktive Maruschka Detmers in der Titelrolle.