Florida, 1962: Die Kuba-Krise führt den Menschen von Key West einen möglichen Atomkrieg vor Augen. Perfekte Atmosphäre für Lawrence Woolsey und die Weltpremiere seines neuen Horrorfilms "Mant", in dem es um eine Mensch-Ameisen-Mutation geht. Gene und seine Freunde erleben einen Samstagnachmittag, den sie so schnell nicht vergessen werden ...

Regisseur Joe Dante, der seine Hollywood-Karriere als Mitarbeiter von Roger Corman begann und erste eigene Erfolge mit Horrorfilmen wie "Piranha", "Das Tier" und "Gremlins - Kleine Monster" feierte, drehte diesen schrillen Mix aus Grusel und Komödie als Hommage an die Horrorfilme der Fünziger- und Sechzigerjahre. Klasse aufgelegt ist hier John Goodman in der Rolle des B-Regisseurs Lawrence Woolsey, den Dante an die reale Person des William Castle anlehnte, der sich Ende der Dreißigerjahre zunächst als Darsteller versuchte, bevor er als Regisseur und Produzent hinter die Kamera wechselte. Als solcher fabrizierte er zumeist B-Filme (z.B. auch die "Whistler"-Filme) unterschiedlicher Genres, hielt aber immer seine Vorliebe zu Horrorgeschichten aufrecht und schuf in diesem Genre seine bemerkenswertesten Werke wie etwa "Er kam nur nachts" (1964) oder als Produzent den Klassiker "Rosemaries Baby" (1967).

Foto: arte F/© Carlotta Films