Schon seit Kindertagen träumt Jay davon, eines Tages ein ganz Großer in der Surfwelt zu werden. So schwänzt er als 16-Jähriger die Schule, um Surfern im Meer zuzusehen. Als er seinen Nachbar Rick "Frosty" Hesson, ein fanatisches Surf-Ass, überreden kann, ihn zu trainieren, entdeckt Hesson schnell das Talent des neuen Schützlings. Darüberhinaus wird Hesson schnell auch zum Vaterersatz für Jay ...

Warum sich gerade die beiden Hollywood-Recken Curtis Hanson und Michael Apted an diesem Stoff versuchten, bleibt unverständlich. Denn dies ist einer jener Sport-Erbauungsfilmchen, wie man sie schon lange nicht mehr sehen will: ein aufmüpfiger Jugendlicher wächst an durch die sportliche Herausforderung. Das Ganze entstand zwar nach der Lebensgeschichte des berühmten US-Surfers Jay Moriarity, macht aber das Gezeigte letztendlich auch nicht spannender. Denn die Geschichte plätschert meist so harmlos dahin wie die Wellen einer Pfütze. Wer sich wundert, dass hier zwei Regisseure am Werk waren: Da Curtis Hanson bei den Dreharbeiten so schwer erkrankte, dass er nicht weiter arbeiten konnte, übernahm Michael Apted in den letzten drei Wochen den Dreh.



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