Als während des Zweiten Weltkriegs Norwegen von den Nazis besetzt wird, ist der Student Max Manus über das Auftreten der so genannten Herrenmenschen entsetzt. Mit seinem besten Freund schließt er sich dem Widerstand an und geht mit Sabotageakten gegen die Besatzung vor. Nach einer militärischen Ausbildung in Schottland gründet er in Oslo eine Gruppe, die bald mit recht spektakulären Aktionen immer stärker in den Fokus der Gestapo gerät. Eiskalt und gnadenlos macht der deutsche Offizier Fehmer Jagd auf die Widerständler. Unter den ersten Opfern sind auch viele Freunde von Max ...

Nach wahren Begebenheiten drehte das Regieduo Joachim Rønning und Espen Sandberg ("Bandidas") eine packende Version über das Leben des legendären Widerstandskämpfers Max Manus (1914-1996). Dabei merkt man zwar, dass hier längst nicht so viel Geld vorhanden war wie etwa bei der Hollywood-Produktion "Operation Walküre - Das Stauffenberg Attentat", aber dennoch ein optimales Ergebnis erzielt wurde. Denn die starke Story und die guten Darsteller bieten einen faszinierenden Einblick in ein hierzulande nahezu unbekanntes Kapitel norwegischer Geschichte. Dabei braucht dieses Werk Vergleiche mit ähnlich gelagerten Werken wie etwa Paul Verhoevens "Der Soldat von Oranien" und "Black Book" oder Ole Christian Madsen dänische Variante "Tage des Zorns" nicht zu scheuen.

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