Die Zauberin Medea hilft Jason, das Goldene Vlies zu rauben, das ihr Vater in Besitz hat. Anschließend flieht sie mit ihm. Halb göttliche, halb menschliche Heroine schenkt sie Jason ihre bedingungslose Liebe und tötet sogar den eigenen Bruder, um den Vater aufzuhalten, der sie verfolgt. In Korinth finden die beiden mit ihren Söhnen eine neue Heimat - bis Jason Medea verlässt und sich mit Glauke vermählt, der Tochter von König Kreon. Medea soll mit den Kindern das Land verlassen, denn Jason fürchtet die Rache der Barbarin, die nur die Gewalt, nicht aber das Gesetz kennt...

Nach dem Drama von Euripides und einem Drehbuch-Treatment der dänischen Regie-Legende Carl Theodor Dreyer ("Die Passion der Johanna von Orleans", "Vampyr") schuf Lars von Trier mit eigenwilliger Licht- und Farbgestaltung eine bildgewaltige Variante der antiken Jason-Sage, die er hier in die dänischen Nordseemarschen verlegte.