Schurke Megamind ist zwar ziemlich durchtrieben und oft nahezu brillant, doch leider auch häufig dusselig. Als er mal wieder Metro City erobern will, gerät er erneut an seinen Dauergegner Metroman. Der offenbar perfekte und deshalb wohl auch überaus geliebte Superheld kann aber diesmal tatsächlich von Megamind besiegt werden. Was folgt: eintönige Langeweile. Denn Megamind sitzt zwar jetzt im Chefsessel der Stadt, hätte aber lieber einen Widersacher. So schafft sich der Superbösewicht selbst einen Supergegner. Doch der so geschaffene Titan steht sich selbst am meisten im Weg und sorgt nur für Chaos ...

Nach Kassenschlagern wie "Shrek - Der tollkühne Held", "Madagascar" oder "Kung Fu Panda" haben die kreativen Kräfte aus dem Hause DreamWorks Animation wieder zugeschlagen. Mit dieser Parodie auf Superhelden-Comics bleibt Regisseur Tom McGrath ("Madagascar", "Madagascar 2") trotz starker Computer-Animation aber leider hinter Werken wie "Die Unglaublichen - The Incredibles" oder "Ich - Einfach Unverbesserlich" zurück. Dennoch akzeptable, weil gut gemachte Kinokost.



Foto: DreamWorks