Als sich Fernfahrer Georgy in der Provinz verfährt, landet er schließlich in einem postsowjetischen Nirgendwo. Bei einer Polizeikontrolle ist er den korrupten Polizisten ausgeliefert und wird ohne Grund festgehalten. Er kann zwar entkommen, gerät aber in einem abgelegenen Dorf schließlich in eine Spirale der Gewalt ...

In dieser Parabel der Tristesse steht das entvölkerte russische Hinterland für die Seelenlandschaft der vereinsamten, korrumpierten Menschen in einer trostlosen Gesellschaft. Dokumentarfilmer Sergei Loznitsa findet in seinem Spielfilmdebüt verstörende Bilder für verstörende Vorgänge. Allerdings muss man bereit sein, sich auf diese desillusionierende Tristesse einzulassen.



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