Afrika, dieser reiche, arme, wunderschöne, bestialische Kontinent. Wer könnte besser um Aufmerksamkeit werben und fesseln als der schwedische Krimiautor Henning Mankell, der Afrika vor 37 Jahren als seine zweite Heimat (Mosambik) entdeckte? "Wir wissen alles darüber, wie die Afrikaner sterben, aber zu wenig, wie sie leben", sagt der Kommissar-Mankells Wallander - Ein Toter aus Afrika-Erfinder und führt uns durch atemberaubende Landschaften, durch Sandstürme und über reißende Flüsse hin zu den Menschen ...

Zusammen mit "heute"-Moderatorin Dunja Hayali begibt sich der Schwede für das ZDF auf Entdeckungsreise. Vom Senegal aus geht es nach Mali, Uganda, Malawi und in Mankells Wahlheimat Mosambik, wo er mindestens sechs Monate pro Jahr lebt und unter anderem ein Theater leitet. Er lenkt den Blick auf ein anderes Afrika, als jenes, das wir aus den täglichen Nachrichtensendungen kennen. Nicht der Kontinent der Hungersnöte, Kriege und Flüchtlinge, sondern der Kontinent, in dem die Extreme der menschlichen Existenz deutlicher zutage treten als anderswo auf der Welt, interessiert ihn.

Foto: ZDF/Fabian Gatza