Ein Forscherteam in den Pangani-Bergen, irgendwo mitten in Afrika. Der übliche Film-Dschungel: unwegsam, geheimnisvoll und schrecklich grün. Plötzlich prescht ein gigantischer Gorilla aus dem Wald und versetzt die Forscher in Angst und Schrecken. Dem einmal entdeckten Tier droht der Tod durch geldgierige Wilderer. Doch in der hübschen Jill findet die vermeintliche Bestie eine Freundin ...

So weit, so schlicht. Und doch ist der Film sein Eintrittsgeld wert. Das liegt vor allem an Charlize Theron, dem Schutzengel des plüschigen Riesen, den sie liebevoll Joe nennt. In der Rolle der Jill gibt Charlize Theron nicht nur in jeder Dschungellage ein perfekt gepflegtes Bild ab, sie ist diesmal auch ganz und gar jugendfrei. Die Tricks sind hervorragend - kein Wunder: Regisseur Ron Underwood bewies schon des öfteren sein Geschick fürs Fantastische. Nur das Ende ist leider schlecht inszeniert und zu kindgerecht schmalzig. Das war in dem 1949 entstandenen Vorläufer mit gleichem Originaltitel (deutsch: "Panik um King Kong") von dem "King-Kong"-Schöpfer Ernest B. Schoedsack besser. Seinerzeit arbeitete Effekte-Pionier und -Meister Ray Harryhausen an den Tricks. In der Neuverfilmung hat er einen Gastauftritt in der Partyszene.

Foto: ZDF/Ron Batzdorff