Der Hamburger Müllmann Hannes begleitet seine attraktive Tochter Annika in den Nobel-Vorort Blankenese, wo er seinen künftigen Schwiegersohn Alexander kennenlernen soll. Der junge Koch, in den sie sich während der gemeinsamen Lehre verliebte, erweist sich jedoch als millionenschwerer Erbe einer Hotelkette. Seine verdutzten Eltern sind "not amused", als sie erfahren, dass ihr Sohn die Tochter eines Müllkutschers heiraten will. Auch Annika ist wütend auf Alexanders peinlichen Fauxpas und zieht mit ihrem Vater von dannen. Die Verlobung ist geplatzt. Doch als Hannes klar wird, dass die beiden tatsächlich füreinander bestimmt sind, setzt er Himmel, Hölle und seinen Müllwagen in Bewegung ...

Die Neuerfindung der Komödie ist dieser nicht sonderlich originelle Spaß von Stephan Meyer ("Tatort - Mörderspiele") sicher nicht, doch das Hamburger Urgestein Jan Fedder ("Die Auflehnung", "Das Feuerschiff", "Der Mann im Strom") zeigt hier einmal mehr, dass er tatsächlich jeder Rolle Leben einzuhauchen vermag. "Meine Tochter und der Millionär" war nach "Die Zürcher Verlobung - Drehbuch zur Liebe" der zweite TV-Film, in dem Fedder und Regisseur Meyer zusammenarbeiteten.

Foto: SWR/Degeto/Sandra Hoever