"Du weißt vielleicht, wieviel Dinge kosten. Aber du hast keine Ahnung, was sie wert sind.“ Ein bitteres Lächeln umspielt Mae Graveys Lippen, als sie das sagt. In der Wildnis hat sie gelernt, dass man kämpfen muss, denn zusammen mit ihrem Mann Tom und den Kindern beackert sie ein Stück Land. Als sie durch Missernten am Rand des finanziellen Ruins stehen, beschliesst Tom, sein Glück als Schweißer in der Stadt zu suchen. Fortan ist Mae auf sich allein gestellt. Als sich der Grundstücksspekulant Joe Wade sich für ihren Flecken interessiert, beginnt sich die willensstarke Mae zu wehren. Womit sie nicht gerechnet hat: der Fluss tritt über seine Ufer...

Ein eindringlich inszeniertes und gespieltes Melodram von Mark Rydell, dass dieser ganz in der Tradition des Heimatfilms anlegte. Besonders gut aufgelegt: Sissy Spacek in der Rolle der Farmerin Mae, für die sie mit einer Oscarnominierung belohnt wurde. Nominierungen gab's auch für Kameramann Vilmos Zsigmond, die Musik von John Williams und für den Sound.

Foto: ZDF/James Zenk