Im finsteren Mittelalter soll an der rauen Küste Schottlands die mutige Prinzessin Merida einen Bräutigam aus den Söhnen der drei weiteren Clans aus dem Königreich der Highlands wählen. Ein Bogenschießen soll entscheiden, welcher der drei Söhne der Auserwählte werden soll. Doch als das rotlockige Mädchen erfährt, dass sie als Erstgeborene des Königs selbst teilnehmen darf, düpiert sie die Wettstreiter und zieht sich den Zorn der Mutter zu. Nach einer deftigen Auseinandersetzung sucht Merida erst einmal das Weite. Im tiefen Wald trifft sie auf eine findige Hexe. Die will versprechen, dass sie die Mutter durch einen Zauber ändern wird. Merida ahnt zunächst nichts vom doppeltem Spiel der Hexe. Erst als sich die Mutter in eine Bärin verwandelt, begreift die Prinzessin, was sie angerichtet hat. Um den magischen Fluch gegen ihre Mutter unschädlich zu machen, braucht Merida all ihre Kräfte, ihr Geschick und ihre drei kleinen Brüder ...

Und wieder entstand in den Pixar-Studios ein wunderbares Märchen, das mit unzähligen witzigen Details, liebenswerten Protagonisten und einer ideenreichen Geschichte daher kommt. Brillant animiert und gekonnt von Mark Andrews (Story Supervisor bei "Die Unglaublichen - The Incredibles" und "Ratatouille") und Brenda Chapman ("Der Prinz von Ägypten") in Szene gesetzt, werden hier Erinnerungen an historische Abenteuergeschichten wach, in denen stets Action, Liebe und Humor eine große Rolle gespielt hat. Denn davon haben die Macher hier die richtige Portionierung gefunden. Für ganz kleine Kinder dürften einige Momente allerdings zu gruselig sein. "Merida - Legende der Highlands" gewann 2013 den Oscar und den Golden Globe als bester Animationsfilm.





Foto: Disney