Als Heiligabend an der Westfront die Soldaten in den Schützengräben die Feierlichkeiten der jeweiligen Feinde wahrnehmen, kommt man auf eine verwegene Idee: Man lässt nach monatelangen Grabenkämpfen die Waffen ruhen und feiert gemeinsam Weihnachten. So kommen zwischen den Schützengräben französische, schottische und deutsche Truppen zusammen, um während des inoffiziellen Waffenstillstands zu feiern. Doch die angebliche Verbrüderung mit dem Feind alarmiert die verschiedenen Heeresleitungen...

Dem internationalen Werk ist es durchaus anzusehen, dass hier ein großer Aufwand betrieben wurde, um diese rührige Geschichte nach wahren Begebenheiten zu inszenieren. Doch die Inszenierung kann der Geschichte kaum Brisanz abgewinnen und als Antikriegsfilm à la "Im Westen nichts Neues" oder "Wege zum Ruhm" funktioniert er auch nicht wirklich. Hinzu kommen die oberpeinlichen Auftritte von Benno Fürmann und Diane Krüger als professionelle Sänger. Hier sieht man jeder Sehne an, dass sie nicht selbst singen. Was bleibt: ein konventionelles Werk mit europäischer Starbesetzung und peinlichen Szenen.

Foto: Senator