Im Jahr 1980 trifft der zwölfjährige Cengo in einer kurdischen Kleinstadt im türkischen Nirgendwo auf den verwirrt wirkenden Xelilo. Der alte Mann lebt in einem verlassenen Laden und rennt scheinbar nimmermüde durch die Straßen der Stadt. Als das türkische Militär putscht und die Macht übernimmt, gerät das Leben aller Kurden in Gefahr. Vor allem der eigenwillige Xelilo eckt ständig an ...

Was eine spannende und hierzulande nahezu unbekannte Bestandsaufnahme der politischen Verhältnisse in der Türkei von 1980 hätte werden können, entpuppt sich leider als Billigfilmchen, das nahezu jeden dramatischen Konflikt schlecht bebildert und es an allen Ecken und Enden an erzählerischem Gespür fehlen lässt. Auch wenn das der erste in der Türkei entstandene Film auf kurdisch ist, hilft das nicht über die vielen filmischen Unzulänglichkeiten hinweg. Äußerst schade!



Foto: Real Fiction