In den thessalischen Bergen stehen die berühmten Metéora-Klöster. In einem lebt der gutaussehende Mönch Theodoros, der jeden Tag den gleichen Ritualen nachgeht. Auf der Bergkuppe gegenüber liegt ein russisch-orthodoxes Frauenkloster. Theodoross verguckt sich in eine schöne Nonne, trifft diese aber nur selten, da ihr Kloster nur mit einem Flaschenzug zu erreichen ist. Dennoch entwickelt sich zwischen den beiden, die jeglichen fleischlichen Genüssen abschwören mussten, eine starke Zuneigung, die schließlich auch körperlich wirkt ...

Die oft unscharfen Digitalbilder zeigen zwar schöne Bergregionen, nerven manchmal aber auch aufgrund der schlechten Tiefenschärfe. Die Geschichte an sich erzählt absolut nichts Neues und wäre etwa bei einem Luis Buñuel ein Schmaus für die Sinne geworden. So aber plätschert das Ganze betulich vor sich hin, wird ab und zu durch schlecht animierte Zeichentricksequenzen - alles andere wäre offensichtlich zu teuer geworden - durchschnitten und überrascht gegen Ende mit freizügigen Bildern, die ebensowenig ins rechte Bild passen wie die Animationsszenen (auch wenn die im Stil christlicher Ikonenbildchen gehalten sind). Ein seltsamer Langeweiler über langweiliges Klosterleben.



Foto: Kairos