London, 1977: Chris hat schon einiges erreicht in seinem Leben. Er hat eine Frau, ein Kind und ein Haus in einem Vorort. Dann wird die anscheind perfekte Familien-Idylle empfindlich gestört: Chris' Jugendfreund Toni taucht auf. Beide hatten einst dem Kleinstadtmief abgeschworen. Toni ist entsetzt, als er sieht, dass seinen alten Kumpel ihre Träume aufgegeben hat. Chris seinerseits wird durch Toni dazu gebracht, sein harmonisches Dasein zu überdenken. War er Ende der 60er Jahre als Fotograf in Paris nicht glücklicher? Und war deine damalige Freundin, die attraktive Französin Annick, nicht ein Hammer?

Philip Saville ("The Fruit Machine") ist seit fast 40 Jahren im Filmgeschäft und hat viele Höhen und tiefen des britischen Films erlebt. Mit seinem jüngsten Werk erzählt der versierte TV-Mann von den Vorzügen und Nachteilen eines bourgeoisen Lebens. Besonders gut ist Christian Bale, der schon auffallend souverän in "American Psycho" die Hauptrolle spielte. Ein weiteres Plus: die hervorragende Ausstattung und die Originalmusik von Ex-Dire-Straits-Boss Mark Knopfler. Ein Nachteil allerdings: über die von Emily Watson gespielte Figur der treuen Ehefrau erfährt man absolut nichts. So stellt sich die Frage, warum Chris sie überhaupt geheiratet hat?