Glyn McLyntock gehörte früher zu den berüchtigten Missouri-Banditen. Die Siedler um Jeremy Baile, die er jetzt in eine neue Heimat nach Oregon führt, ahnen davon nichts. Unterwegs liest Glyn den zwielichtigen Emerson Cole auf. Dieser kennt McLyntocks Vergangenheit, weil er selbst an mehreren Überfällen beteiligt war. Er schließt sich dem Siedlertreck an, bleibt jedoch später in Portland zurück. Als der versprochene Lebensmitteltransport ausbleibt, reiten McLyntock und der alte Baile noch einmal nach Portland. Der kleine Ort ist nicht wiederzuerkennen. Denn hier ist das Goldfieber ausgebrochen. Trotzdem können die wichtigen Lebensmittel beschafft werden. Doch der schwierigste Teil des Abenteuers steht noch bevor: Die Lebensmittel mit den Planwagen über den verschneiten Mount Hood zu transportieren ...

Ein überdurchschnittlicher Western mit wunderbaren Bildern vom dem bewährten Team Regisseur Anthony Mann, Hauptdarsteller James Stewart und Drehbuchautor Borden Chase. Hier wurde weniger Wert auf effektreiche Knallerei-Action, denn auf psychologische Charakterisierung der Hauptfiguren gelegt. "Meuterei am Schlangenfluss" war nach "Winchester '73" die zweite Zusammenarbeit des Erfolgstrios und der erste gemeinsame Film in Technicolor.

Foto: ZDF/Irving Glassberg