1999 brachte hat Hugh Grant (Foto mit Jeanne Tripplehorn) sein "Notting Hill"-Techtelmechtel mit Julia Roberts zu Ende, und im gleichen Jahr wandelte er abermals auf Freiersfüßen. Diesmal aber, o Gipfel der Verstrickung, ist seine Braut Tochter eines Mafioso. Als die ehrenwerte Gesellschaft des Vaters Einfluss auf Hugh (Kennzeichen: harmloser Auktions-Angestellter) nimmt und mit seiner Hilfe ihr dreckiges Geld wäscht, gerät das Leben des Biedermannes aus den Fugen. Die erste Leiche lässt nicht lange auf sich warten...

Für derlei Rollen ist Hugh Grant der Richtige: ein britisch harmloser Verklemmter, der als armes Würstchen von einem Fettnapf in den nächsten stolpert. Wenn auch die Story mit all ihren Skurrilitäten vorhersehbar ist, so ist das Ganze von Regisseur Kelly Makin amüsant in Szene gesetzt. Die guten Darsteller - vor allem die Mafiosi James Caan, Burt Young und Joe Viterelli - und die meist witzigen Dialoge sorgen für Lacher und durchaus gelungene Unterhaltung.

Foto: Universal