Der Yuppie Kresten muss direkt nach seiner Hochzeit zurück in seine Heimat. Dort soll er seinen debil-liebenswerten Bruder pflegen, ein Ufo- und Toshiro-Mifune-Fan. Damit der elterliche Bauernhof bewohnbar wird, engagiert Kresten eine Haushälterin. Was er nicht weiß: Diese ist ein Luxus-Callgirl, das aus Kopenhagen geflohen ist. Es kommt wie es kommen muss: Krestens Ehe bröselt mehr und mehr auseinander...

Ein Wechselbad der Gefühle von Søren Kragh-Jacobsen ("Eine ungewöhnliche Entführung", "Goldregen"): Komisch-witzige Situationen - etwa gleich zu Beginn die Orgasmus-Szene -, menschliche Katastrophen und Anspielungen auf den japanischen Kurosawa-Darsteller Toshiro Mifune sorgen für köstliche, aber filmisch ungewohnte Unterhaltung. Das bislang beste Werk, das den Dogma-Regeln folgt, erhielt in Berlin den Silbernen Bären und den Publikumspreis. "Mifune" ist nach Thomas Vinterbergs "Das Fest" und Lars von Triers "Idioten" der dritte Film, der nach den unkonventionellen Regeln des dänischen Filmmanifests "Dogma" entstand.