Die "Minions" entspringen dem Animationsfilm "Ich - Einfach unverbesserlich". Dort eigentlich bloß in der Rolle der Nebenfiguren, erfreuen sich die kleinen gelben Wesen allerdings großer Beliebtheit und einer breiten Fangemeinde. Das führte dazu, dass sie im zweiten Teil des Universal-Abenteuers deutlich präsenter waren. Da die Zuschauer scheinbar noch immer nicht genug von ihnen haben, widmet man ihnen nun einen ganzen Kinofilm.

Gelbes Gewusel

In diesem sind die kleinen Helferlein auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung. Durch ihr ungeschicktes Verhalten vereiteln sie unabsichtlich die Pläne ihrer oft finsteren Auftraggeber. Einen neuen finden sie in Scarlett Overkill (im Original synchronisiert von Hollywood-Star Sandra Bullock, in Deutschland: Carolin Kebekus), die nicht weniger plant, als gemeinsam mit ihrem Gatten Herb die Weltherrschaft an sich zu reißen. Allzu gerne nimmt sie die treue Hilfsbereitschaft der gelben Handlanger an und missbraucht sie für ihr diabolisches Vorhaben.

Altbekanntes Rezept


Mit den "Minions" bekommt man, was man erwartet: ulkigen Spaß mit den seltsam sprechenden Zwergen. Wer die possierlichen Kreaturen schon in den beiden "Ich - Einfach unverbesserlich" Teilen geliebt hat, wird dies auch in ihrem eigenen Streifen tun. Denn Regisseur Pierre Coffin greift größtenteils auf funktionierende Gags und Muster des Animations-Abenteuers zurück. War man allerdings genervt von ihnen, sollte man sich die Minions in Spielfilmlänge lieber sparen, denn nicht nur ihre Fantasiesprache wird einem dann gehörig auf die Nerven gehen.


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