Der elfjährige Rick lebt zusammen mit seiner Mutter Lydia und seiner Tante in einem Arbeiterhäuschen im Holland des Jahres 1956. Wegen der Erzählungen seiner Mutter glaubt Rick, dass sein Vater im Zweiten Weltkrieg als heldenhafter Bomberpilot im Kampf gegen das Hitler-Regime gefallen ist. Eines Tages sieht Rick in der Schule einen Film über eine Kongo-Expedition, in dem gleichzeitig die Abstammung des Menschen erklärt wird. In einem wertvollen alten Atlas, den seine Mutter ihm daraufhin schenkt, entdeckt er einen handschriftlichen Vermerk des Vorbesitzers über die Lücke zwischen den Entwicklungsstufen vom Affen zum Menschen: Missing Link. Er ist so begeistert davon, dass er nun, statt von siegreichen Bomberpiloten, von Urwald-Expeditionen träumt...

Regisseur und Drehbuchautor Ger Poppelaars ("Die drei besten Dinge") gelang mit diesem Werk das sensible Poträt eines Jungen, in dessen Gedankenwelt Wirklichkeit und Vorstellung ineinander spielen. So trifft der kleine Rick etwa auf einen Cro-Magnon-Menschen. Zur Zeit arbeitet Poppelaars an der Gerichts-TV-Serie "De Aanklacht".