Der junge, rebellische François wird in die Irrenanstalt eingeliefert. Verrückt ist er keineswegs, aber sein eigener Vater ist die Eskapaden des jungen Mannes leid und will ihn loswerden. Er hält ihn tatsächlich für einen gefährlichen Verrückten. Für François wird der Versuch, unter den ganzen Psychopathen den Verstand nicht zu verlieren, zum Existenzkampf, zumal in dem Irrenhaus katastrophale Zustände herrschen...

Grundlos seiner Freiheit beraubt zu werden, ist ein Alptraum. Doch gleichzeitig die Mündigkeit zu verlieren, das ist der blanke Horror. Georges Franju zeichnet diesen sehr realen Horror in seinem beklemmenden Werk in höchst düsteren Tönen. Hauptdarsteller Jean-Pierre Mocky wurde später als Regisseur erfolgreich ("Geld oder Leben", 1966), und der Chansonnier Charles Aznavour hat hier als Epileptikter seine erste Kinorolle. Eine Erwähnung verdient auch der Kameramann Eugen Schüfftan. Der hatte für Fritz Langs Stummfilm "Metropolis" (1926) ein Trickverfahren entwickelt, mit dem sich gleich bei der Aufnahme Bilder von kleinen Modellen mit tatsächlich agierenden Schauspielern verbinden ließen.