Herausgeputzt, mit gepuderten Perücken und ausstaffierten Hemdkragen, werden die Leichen der drei Jugendlichen in einem Naturschutzgebiet aufgefunden. Sie wurden aus nächster Nähe erschossen. Drei junge Menschen, die keine Chance hatten, ihr Leben zu leben. Für Wallander erscheint dieses Szenario wie ein unbegreiflicher Albtraum. Erbarmungslos folgt der nächste Schrecken: Wallander findet Svedberg, seinen langjährigen Kollegen, tot in dessen Wohnung auf. Immer mehr Indizien sprechen dafür, dass es einen Zusammenhang zwischen den Verbrechen gibt. Wallander erkennt, dass er erst seine persönliche Beziehung zu Svedberg und seiner Kollegin Maja hinterfragen muss, bevor er in einem finalen Zweikampf den Serienmörder stellen kann...

Die Kenner von Henning Mankells gleichnamiger Romanvorlage werden zwar von Birger Larsens Verfilmung enttäuscht sein (sehr viele Kürzungen und Änderungen), doch der Thriller ist trotzdem gut und spannend! Der dänische Regisseur, der seine Regie-Karriere mit Kinderfilmen wie "Lass die Eisbären tanzen" und "Zwischen Himmel und Erde" begann und mit Rolf Lassgård und Marie Richardson bereits schon den Wallander-Film "Die fünfte Frau" inszenierte, setzt hier einmal mehr auf das herausragende und psychologisch dichte Spiel seiner Protagonisten.

Foto: ZDF/Tre Vänner