Brasilien, 1956: Der Biologe Dr. Kerr macht ein heikles Experiment. Denn er kreuzt europäische Honigbienen mit einer mit einer aggressiven afrikanischen Gattung. Das Ergebnis: Fortan schwirren extrem stechfreudige Bienenschwärme durch die Gegend und stoßen sogar ins nördliche Amerika vor. Überall, wo das Bienenvolk auftaucht, gilt es, sich vor den fiesen Viechern in Sicherheit zu bringen...

Mitte der Fünfzigerjahre gab es unzählige B-Filme wie etwa "Formicula" oder "Tarantula", die aus Insekten oder Spinnentieren Monster machten und bestehende Phobien noch verstärkten. So musste auch hier einmal mehr eine Phobie vor stechenden Insekten herhalten, um einen dummen Horror-Streifen zu produzieren. Bruce Geller, vornehmlich als Produzent tätig, hat außer diversen TV-Serien nur noch die Gangsterfilm-Persiflage "Harry mit den langen Fingern" (1973) gedreht. Hauptdarsteller Ben Johnson war einst Rodeo-Reiter, der von Altmeister John Ford entdeckt wurde. Ford gab ihm zunächst mehrere Stuntman-Jobs, später dann auch tragende Rollen. Horst Buchholz gehört Mitte der Siebziger nicht gerade zu den gefragtesten Darstellern. Deshalb nahm er wohl auch derlei Rollen an. Auch wenn in diesem fürs US-Fernsehen produzierten Horrorfilm einige Bienen-Szenen wirklich beängstigende Ausmaße annehmen, retten können sie den Film nicht.