Der Zeichner Stu Miley hat mit seiner witzigen Figur Monkeybone großen Erfolg. Er nutzt den Charakter als Ventil für sein verkümmertes Sexualleben und genau das mögen die Leute offenbar. Als Stu durch einen Autounfall ins Koma fällt, landet er in einer seltsamen Zwischenwelt, derweil Monkeybone in seinem Körper in der realen Welt derbe Späße treibt...

Henry Selick ("Tim Burton's Nightmare Before Christmas") ist sicherlich ein begnadeter Könner der Stop-Motion-Technik, doch dieser Ausflug in reale Welten ist schlichtweg misslungen: derber präpubertärer Humor ständig unterhalb der Gürtellinie nerven auf Dauer gewaltig. Auch die guten Tricksequenzen können den Film nicht retten.