Ende des 19. Jahrhunderts verdient sich der entflohene Sklave Raphaël Padilla (Omar Sy) seine Brötchen damit, dass er als Kannibale in einem Wanderzirkus die Zuschauer erschreckt. Eines Tages wird der Clown George Footit (James Thiérrée) auf ihn aufmerksam, der auf der Suche nach einer neuen Idee ist.

Gemeinsam gründen die beiden das erste Clownsduo, wobei Footit der bestimmende weiße Clown ist, Raphaël, der nun den Künstlernamen Chocolat trägt, der unterwürfige schwarze. Die beiden werden privat schnell Freunde und beruflich bis ins Pariser Varieté erfolgreich. Doch irgendwann hat Chocolat die Nase voll davon, immer derjenige sein zu müssen, der einsteckt. Er will eine Solo-Nummer auf die Beine stellen.

Hinter den Lachern

Der französische Regisseur Roschdy Zem erzählt die wahre Geschichte des ersten farbigen Zirkusartisten in Frankreich, der es zu großem Erfolg gebracht hat. Dabei sind die Bilder nicht nur bunt und schillernd wie in einer Manege, sondern der Zuschauer kann auch einen Blick hinter den Vorhang werfen, hinter dem nicht alles rosig und zum Totlachen ist.

Als Hauptdarsteller konnte der Filmemacher Omar Sy gewinnen, der als Driss in der Tragikomödie "Ziemlich beste Freunde" international bekannt wurde. Für diese Rolle wurde der Mime mit dem französischen Filmpreis "César" als "Bester Hauptdarsteller" geehrt. An seiner Seite ist James Thierrée zu sehen. Dieser ist nicht nur der Sohn der Zirkusartisten Victoria Chaplin und Jean-Baptiste Thierrée, sondern auch der Enkel des Stummfilmstars Charlie Chaplin.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Monsieur Chocolat":