Während des Zweiten Weltkriegs wird dem Kunsthistoriker Frank Stokes klar, dass viele Kunstwerke sozusagen zwischen den Fronten hängen und möglicherweise bei Kampfeinsätzen vernichtet werden könnten. Er kann den US-Präsidenten überreden, eine Sondereinheit zu bilden, die sich nur der Aufgabe widmet, historische Kunstschätze ausfindig zu machen, zu schützen und gegebenenfalls den Nazis abzujagen. Denn die betreiben Kunstraub im großen Maße und verstecken Bilder und Skulpturen in der Heimat. Stokes rekrutiert eine Reihe alter Bekannter, von denen er weiß, dass auch ihnen der Schutz von Kunstwerken wichtig ist. Er und seine Mannen begeben sich direkt an die Westfront, müssen aber erfahren, dass sie weitestgehend auf sich selbst gestellt sind ...

Zugegeben: ein perfekter Film ist Clooney diesmal nicht gelungen. Zu episodenhaft wirkt die Geschichte, zu sehr springt er von einer Szene zur nächsten, zu sehr schien er sich nicht entscheiden zu können, ob er eine Kriegssatire oder ein historisches Drama drehen wollte. Dennoch ist das Ganze dank guter Bilder und starker Schauspieler halbwegs unterhaltsam, zumal ein Großteil des Gezeigten tatsächlich in ähnlicher Form passiert ist. Wer nur auf die Machart und die Schauspieler achtet, wird hier seinen Spaß haben – auch wenn Jean Dujardin mal wieder zu früh sterben muss.



Foto: Fox