Irgendwo am Rand von München: Hier lebt die ehemalige Stewardess Judith mir ihrem kleinen Sohn, ihren Lebensunterhalt verdient sie mit Heimarbeit und Telefonmarktforschung. Doch Judith ist mit ihrem Leben eben so wenig zufrieden, wie Ulrike, die nicht nur von ihrem Freund verlassen wurde, sondern auch ihren langweiligen Job im Sozialreferat aufgegeben hat. Einen Job sucht gerade auch der Grafiker Jochen, der beschließt, in die Fußstapfen seines Vaters, eines Versicherungsvertreters, zu treten ...

Mit diesem episodenhaft angelegten, melancholischen Drama stellt der Dokumentarfilmer Alexander Riedel ("Nachtschicht", "Draußen bleiben") sein Kinofilm-Debüt vor. In beinahe dokumentarischen Bildern zeigt Riedel seine Protagonisten als gestrandete Menschen, die ihre Hoffnung auf ein besseres oder erfüllteres Leben nicht aufgeben wollen.



Foto: Pellefilm/Erol Gurian