Nachdem Anberber ein paar Jahre in Europa studiert hat, kehrt er hoffnungsvoll in seine äthiopische Heimat zurück. Doch seine Hoffnung auf eine bessere Zukunft bekommt schnell einen Dämpfer: politische Unruhen erschüttern das Land. So sucht Anberber Trost in Erinnerungen an seine Kindheit. Das verloren geglaubte Land findet der junge Mann nur in der Natur und in der Landschaft ...

Zugegeben: der afrikanische Erzählrhythmus ist ein anderer als der westlich orientierter Zivilisationen. Hier wird zudem auf Zeremonien vertraut, mit denen unsereins kaum etwas anzufangen weiß. Dennoch gelang Regisseur Haile Gerima mit diesem oft verspielt wirkenden Porträt eine entwurzelten Mannes eine beeindruckende Reise in die afrikanische Seele.



Foto: Venusfilm