Mr. Bones, der weiße Medizinmann der Kuvukis, soll den verschwundenen Sohn des Stammesältesten finden. Seine Suche führt ihn nach Sun City, dem abgefahrenen Luxusparadies im afrikanischen Dschungel. Autos, Fernseher, Safari-Touren oder Goldfischteiche, nichts hat der tapfere Buschmann bisher gesehen. Im Handumdrehen versetzt Mr. Bones die Stadt in ein unglaubliches Chaos. Als er in dem amerikanischen Super-Golfer Vince Lee den Häuptlingssohn zu erkennen glaubt, kidnappt er diesen kurzerhand und verschleppt ihn in das Kuvuki-Dorf. Für Vince Lee und seinen verzweifelten Manager Pudbedder beginnt eine abenteuerliche Reise durch den Busch. Sie ahnen nicht im geringsten, was die Götter und das Schicksal noch für sie bereit halten...

Eine Klaumauk-Komödie unterster Kategorie von Regisseur Gray Hofmeyr. In der Hauptrolle ist der südafrikanische Starkomiker und Entertainer Leon Schuster zu sehen, der als schlitzohrig durchtriebener Spaßvogel mit seinem "Vorsicht Kamera"-Pendant "Candid Camera" am Kap berühmt wurde. Schuster, der auch am Drehbuch mitwirkte, arbeitete mit Hofmeyr bereits 1994 in dem Hit "Yankee Zulu" zusammen. Zwar war "Mr. Bones" ein riesiger Erfolg in Südafrika, schlug die Konkurrenz wie "Harry Potter und der Stein der Weisen" und "Der Herr der Ringe - Die Gefährten" um Längen, löste in Südafrika "Titanic" als erfolgreichsten Film aller Zeiten ab, doch hierzulande dürfte der Film kaum Chancen haben. Denn zu Lachen gibts hier kaum etwas, Leon Schuster spielt richtig schlecht, das Buch ist miserabel und die Gags zünden nicht.