Mit mittlerweile 93 Jahren hat sich Detektiv Sherlock Holmes (Sir Ian McKellen) auf dem Land zur Ruhe gesetzt. Mit seiner Hausgehilfin Mrs Munro (Laura Linney) und deren Sohn Roger (Milo Parker) hat er die Baker Street hinter sich und sich in Sussex niedergelassen.

Doch eine Geschichte bereitet dem Detektiv Kopfzerbrechen: Sein ehemaliger Weggefährte Dr. Watson (Colin Starkey) hat den Bericht zu ihrem letzten gemeinsamen Fall niedergeschrieben - aus Holmes' Sicht jedoch völlig falsch. Allerdings lässt das Gedächtnis des Ex-Ermittlers immer mehr zu wünschen übrig.

Überhaupt kann er über die Erzählungen über seine Arbeit nur herzlich lachen. Denn nie habe er die legendäre Mütze getragen oder Pfeife geraucht. Mit Hilfe von Japanischem Pfeffer will Holmes sein Gedächtnis wieder ankurbeln, um herauszufinden, ob er oder Watson recht hat.

Sherlock Holmes als Senior mit Gedächtnislücken


Sir Arthur Conan Doyles Romanfiguren, der Meisterdetektiv Sherlock Holmes und dessen Helfer Dr. Watson, reisen seit langer Zeit in vielfältiger Form durch die Filmgeschichte. Regisseur und "Oscar"-Preisträger Bill Condon ("Gods And Monsters") hat nun einen neuen Aspekt hinzugefügt.

Nach dem Roman von Mitch Cullin erzählt er in "Mr. Holmes" ruhig und berührend von dem Ermittler im Ruhestand. Diesen spielt Ian McKellen ("Der Herr der Ringe") authentisch und mit überzeugender Mimik, die jede kleinste Gefühlsveränderung seiner Figur zum Vorschein bringt.

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