Einst seiner Frau zuliebe nach Paris gezogen, ist der Witwer Matthew Morgan des Lebens nicht mehr froh. Als er zufällig der jungen wie impulsiven Französin Pauline begegnet, kehrt bei ihm allmählich die Lebensfreude zurück, obwohl ihm klar wird, dass die junge Frau in ihm eher den Kumpel als Lebenspartner sieht. Morgan besucht ihre Tanzkurse, merkt aber schnell, dass Pauline eigentlich nur Familienanschluss sucht. Sie überredet den Alten, sich mit seinen beiden Kinder auseinanderzusetzen, zumal er kaum noch Kontakt zu ihnen pflegt. Nach einem Selbstmordversuch von Matthew ändert ein Krankenhausaufenthalt vieles ...

Eines vorweg: nur Dank des wie meist grandios aufspielenden Michael Caines lohnt ein Kinobesuch. Denn inszenatorisch pendelt die Geschichte zwischen extrem zäh, belanglos und wenig aufregend hin und her. Was allerdings Caine allein mit Mimik erzählt, spricht Bände und zeugt von allerbester Schauspielgüte. Die Geschichte eines lebensmüden Alten, der noch einmal Schwung erlebt ist darüber hinaus alles andere als originell.



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