Einige Jahre vor Ausbruch der Französischen Revolution kommt der junge Franzose Nicolas Philibert als blinder Passagier nach Amerika. Er hat aus seiner Heimat fliehen müssen, weil er im Duell einen Adeligen getötet hat. In der neuen Welt bringt es Nicolas rasch zu Ansehen und Vermögen. Als er eine reiche Erbin heiraten will, macht ein neidischer Nebenbuhler ihm einen Strich durch die Rechnung: Er hat herausgefunden, dass Nicolas in Frankreich schon verheiratet ist. Da er nicht bereit ist, auf Braut und Mitgift zu verzichten, reist der junge Mann daraufhin nach Frankreich, wo die Revolution inzwischen die Monarchie weggefegt hat. Ein neues Gesetz der Republik erlaubt die Ehescheidung; davon will Nicolas profitieren ...

Jean-Paul Rappeneau hat dieses turbulente Genrewerk mit viel Sinn für Gags und wirbelnde Aktionen in der Tradition von "Fanfan, der Husar" inszeniert. Jean-Paul Belmondo bekommt reichlich Gelegenheit, sich mit Fäusten, Knüppeln oder Degen ausgiebig zu duellieren. Die Historie wird zur abenteuerlichen Komödie, die sich über verbiesterte Revolutionäre und vertrottelte Royalisten gleichermaßen lustig macht.

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