Die albanische Ordensschwester Teresa, seit Jahren Lehrerin an einer Schule des Loreto-Konvents für Mädchen der Oberschicht in Indien, wird in den Wirren des Unabhängigkeitsjahres 1946 mit der menschenunwürdigen Wirklichkeit der sozialen Verhältnisse in Kalkutta konfrontiert. Sie spürt die Berufung, ihr wohlbehütetes Umfeld zu verlassen und stattdessen den Ärmsten in den Slums zu helfen - keine leichte Aufgabe für eine Europäerin. Widerstrebend geben ihr die kirchlichen Autoritäten die Erlaubnis, in einem Slum das Leben mit den Bedürftigen zu teilen. Gegen alle Widerstände, nicht zuletzt auch vonseiten der Armen, kümmert sich um jene Menschen, die verlassen auf den Straßen leben. Sie hilft hingebungsvoll den Sterbenden und gründet den "Orden der Missionarinnen der Nächstenliebe", der sich vor allem der Leprakranken annimmt. Ihr Orden wird jedoch schon bald bedroht: Eine aufgebrachte Menge von Hindus wirft ihr vor, die Sterbenden missionieren zu wollen. Doch ein hinduistischer Priester, der von Teresa selbstlos gepflegt wird, stellt sich auf ihre Seite...

Sie wurde am 27. August 1910 in Skopje/Mazedonien geboren und sollte als Mutter Teresa Geschichte schreiben: Agnes Gonxhe Bojaxhiu. Schon im Alter vn nur 10 Jahren beschloss sie nach dem Tod ihres vaters Nonne zu werden und widmete den Rest ihres Lebens den Armen. Mit Erfolg: 1979 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet und nur sechs Jahre nach ihrem Tod 1997 wurde sie von Papst Johannes Paul II. selig gesprochen. Regisseur setzte noch im Jahr ihres Todes ihr bewegtes Leben mit der hervorragend aufgelegten Geraldine Chaplin in Szene.