Als die Chinesen in den Fünfzigerjahren den Druck auf buddistische Würdenträger in Tibet verschärften, flüchtete Chögyal Namkhai Norbu Rinpoche nach Italien, wo er heiratete und eine Familie gründete. Sein Erstgeborener Yeshe, der bereits kurz nach der Geburt als Reinkarnation von Namkhai Norbus Onkel erkannt wurde, wuchs im Gegensatz zu seinem Vater in der westlichen Kultur auf und wurde entsprechend von dieser geprägt. Er lebte ein normalen Leben, gründete ebenfalls eine Familie und fand einen guten Job in der Industrie. Doch als sein Vater erkrankt, findet auch Yeshe zu seinen Wurzeln zurück.

20 Jahre lang hat Filmemacherin Jennifer Fox ("Eine amerikanische Liebesgeschichte") Vater und Sohn mit der Kamera begleitet und zeigt - angereichert mit Archivmaterial und Fotografien - den ungewöhnlichen Generationskonflikt zwischen einem traditionell aufgewachsenen tibetanischen Meister und seinem westlich orientierten Sohn. Niemals zuvor hat ein Meister einen so umfassenden Einblick in sein Leben erlaubt. So entstand eine packende wie emotionale Vater-Sohn-Geschichte über Liebe, Verwandlung und Schicksal.



Foto: W-Film