Auf der leeren Bühne kommt es zu einer Begegnung zwischen Henrik Vogler, der kurz vor seiner fünften Inszenierung von Strindbergs "Traumspiel" steht, und der jungen Schauspielerin Anna, der Tochter eines Freundes. Er hat ihr eine schwere Rolle anvertraut. Zwischen den beiden werden prinzipielle Probleme aufgerollt, die sich Schauspielern nur auf der Bühne stellen. Bald wird auch die Kluft sichtbar, die sich häufig zwischen Empfindungen und körperlichen Möglichkeiten von Akteuren auf der einen und den Wünschen eines Regiseurs auf der anderen Seite auftun...

Das Resümee, das ein alter Regisseur am Ende seines Lebens über seine persönlichen und seine beruflichen Erfahrungen zieht, hat Bergman allem Anschein nach unter Verwendung stark autobiographischer Züge zu diesem Fernsehspiel verarbeitet. Dabei fällt vor allem der kammerspielartige Charakter auf. Ein Film, zu dem sich der schwedische Altmeister überreden ließ, da er in den letzten Jahren eigentlich nur noch Schauspiele auf die Bühne, aber nicht mehr auf Leinwand bringen wollte. Für Freunde hoher Schauspielkunst ein Genuss!

Foto: Kinowelt