Die ambitionierte Schauspielerin Nana erleidet ein tragisches Schicksal: Sie mimt zwar gerne die feine Dame, bleibt aber erfolglos. So stürzt sie sich in viele erotische Eskapaden und stirbt schließlich an Syphilis.

Das Drehbuch entstand nach dem gleichnamigen Roman von Emile Zola. Jean Renoir drehte eine eigenwillige Stummfilm-Adaption, wobei er sich vom Naturalismus der Filme Erich von Stroheims inspirieren ließ. Die Hauptrolle übernahm Renoirs damalige Ehefrau Catherine Hessling. Unter den Darstellern finden sich imposante Personen wie etwa die deutsche Tänzerin Valeska Gert oder der spätere Filmregisseur Claude Autant-Lara, der bei diesem Film auch für Bauten und Kostüme verantwortlich zeichnete. Der Film wurde am 27. April 1926 im Pariser "Moulin Rouge" uraufgeführt. In die deutschen Kinos kam "Nana" trotz deutscher Produktionsbeteiligung erst im Februar 1929.