Ben Jones und Howdy Lewis brauchen einen Job, um über den Winter zu kommen. Wieder einmal landen sie bei dem Rancher Jim Ed Love. Zunächst sollen sie für ihn Pferde zureiten. Unter den Tieren ist ein Rotschimmel, in dem der Teufel zu stecken scheint. Als Love sie schließlich auszahlt, dreht er ihnen auch noch den bockigen Gaul an. Ben spielt mit dem Gedanken, ihn zu Hundefutter verarbeiten zu lassen, aber dann hat er eine bessere Idee: Beim Rodeo in Sedona kann ihnen das Tier viel Geld einbringen, wenn sie mit den besten Reitern von Nebraska wetten, dass niemand mit dem Hengst fertig wird ...

Schon mit seinen Regiearbeiten "Auch ein Sheriff braucht mal Hilfe" und "Latigo" zeigte Burt Kennedy, dass er hervorragend versteht, das Genre des Wildwestfilms mit komödiantischen Elementen anzureichern. So auch in "Nebraska", ein Spaß mir Glenn Ford und Henry Fonda. Für die beiden Hollywoodstars war dies der erste gemeinsame Filmauftritt, 1975 standen sie das zweite und letzte Mal für das Kriegsspektakel "Schlacht um Midway" vor der Kamera. Mit Fonda setzte Kennedy übrigens zwei Jahre nach "Nebraska" auch den Western "Mordbrenner von Arkansas" in Szene.

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