Die beiden Filmemacher Daniel Kunle und Holger Lauinger haben sich auf eine Reise durch die neuen Bundesländer gemacht, um Landschaften und Dörfer ins Bild zu rücken und aus regionaler Perspektive zu erzählen, wie die Bewohner das Schrumpfen ihrer Region erleben. Sie erkunden den Alltag im Osten Deutschlands mit nüchterner Gelassenheit und halten vor allem Ausschau nach Menschen, die sich auf Neuland wagen und Hoffnung haben.

18 von ihnen führen durch den Film "Neuland": so etwa zwei junge Leute, die ihr Glück als Schneckenzüchter versuchen oder Künstler, die sich einfallsreich gegen Neonazis zur Wehr setzen. Der Film bietet keine Rezepte zur Sicherung der Zukunft oder zur Wiederbelebung längst tot gesagter Regionen und Orte. Er lässt allerdings Lethargie und Missmut weit hinter sich lässt und zeigt, ohne die Schattenseiten auszublenden, dass die deutsche Bürokratie nicht alles blockieren kann und dass der Osten lebt.