Die junge Mailänder Nonne Caterina würde eigentlich gerne als Missionsschwester arbeiten. Doch dann überreicht ihr eines Tages ein Jogger ein Neugeborenes, das er angeblich soeben gefunden hat. Caterina fühlt sich etwas überfahren, gibt das Kind im Krankenhaus ab, kann das Ereignis aber nicht vergessen. Sie will wissen, warum die Mutter ihr Kind einfach ausgesetzt hat. Die Decke, in das das Kleine eingewickelt war, führt Caterina zu einer kleinen Reinigung. Tatsächlich kann sich Ernesto, Besitzer des kleinen Betriebes, an eine ehemalige Mitarbeiterin erinnern. Aus Einsamkeit gibt er sogar vor, dass er der Vater des Kindes sein könnte. Gemeinsam begeben sich der vereinsamte Mann und die unentschlossene Nonne auf die Suche nach der Mutter...

Filmemacher Giuseppe Picciono drehte eine humanistisch geprägte und überaus warmherzige Tragikomödie, in der der Findling die Selbstfindung der beiden Hauptcharaktere auslöst. Dank brillanter Darsteller und einer sensiblen Inszenierung entstand eine komplexe Geschichte, die sich als wenig alltäglich herausstellt.