Gleich mehrere Reisende müssen feststellen, dass die Liebe ein nicht ganz einfaches Spiel ist. Ellen und Felix etwa befinden sich auf den Highways der USA, als sie eine kuriose Geisterjägerin aufgabeln. Fortan ändert sich für das wortkarge Paar alles. Derweil besucht Nora ihren Ex-Freund auf Jamaika und muss ihren Aufenthalt verlängern, weil sich ein Hurrikan ankündigt. Während Marion in Venedig ihre Eltern trifft, begegnen Jonas und Irene auf Island Irenes Jugendfreund...

Diese und weitere Belanglosigkeiten bietet Martin Gypkens, der sich hier die als unverfilmbar geltenden Erzählungen von Judith Hermann vorgenommen hat. Doch schon wie die Vorlage erweist sich diese lose Sammlung von Liebesgeschichten als Mogelpackung: Nie spannend, nervige Charaktere auf der Suche nach Liebe oder auf Selbstfindungstrips, schlappe Bilder vor manchmal grandioser Kulisse. Da glaubt man fast, dass hier das Filmteam lediglich mal die Welt bereisen wollte. Das namhafte Schauspieler-Ensemble ändert am Endprodukt leider wenig.

Foto: Senator