Der Ostberliner Medizinstudent Stefan soll in San Francisco einen Vortrag über das Thema AIDS halten. Da er selbst einem möglichen Komplott auf der Spur ist, taucht er dort in die Schwulenszene, in der gerade eine Serienmörder umher geht. Die Opfer waren allesamt HIV-infiziert. Stefan gerät auf seiner Suche für Fakten, die seine These untermauern sollen, immer stärker in den Bannkreis des Mörders und zieht auch das Interesse der Polizei auf sich...

Entstand das AIDS-Virus während eines außer Kontrolle geratenen Versuchs im Hochsicherheits-Genlabor des Pentagon? Die Ex-Stasi-These über die Entstehung des AIDS-Virus im Labor sorgte seit Mitte der 80er Jahre über viele Jahre hinweg für Gesprächstoff in der einschlägigen Presse. Auf Kongressen in der ganzen Welt wurde die Theorie diskutiert, belächelt, bekämpft - jedoch war sie niemals weder zu beweisen noch eindeutig zu widerlegen. Der Ostberliner Professor Jakob Segal behauptete, durch Indizketten belegen zu können, dass die USA nicht nur einmal biologische Waffen und Medikamente an Häftlingen erprobten. In "No one sleeps" ist diese These Ausgangspunkt und Katalysator für weitergehende Fragen nach Schuldzuweisung, Rache und Eigenverantwortung. Der Film will Segals Überzeugung weder unterstützen noch entkräften. Was jedoch nach einem spannenden Milieu-Thriller klingt, entpuppt sich als weitesgehend lahmer, schlecht inszenierter Zock.