Eine Gruppe junger Leute versucht in einem Belgrader Vorort zum normalen Leben zu finden. Toma träumt davon, mit Mira ein neues Leben zu beginnen. Doch die setzt alle Hoffnungen auf ihren Verlobten Krle, einen Kleinkriminellen. Steva ist in Irena verliebt, aber die junge Schauspielerin hat sich der Kunst verschrieben. Dujas Liebe gehört seinem Motorrad. Drei Jahre hat er dafür gearbeitet, doch nun fehlt ihm das Geld für Benzin und Papiere. Bane lebt für sein Café, das niemand besucht, außer seinen Freunden. Mit ihren Geschichten und einer Menge Alkohol versuchen sie, der "ganz normalen" Nachkriegshölle zu entfliehen...

Der serbische Regisseur Oleg Novkovic war selbst Soldat, jetzt lebt er mit seiner Familie in Belgrad am Rande des Existenzminimums. Als Kenner und Betroffener der Nachkriegssituation hat er einen sehr persönlichen Film gedreht. Die Art, wie er ihn mit seinem Co-Autor Srdan Koljevic aufgeschrieben hat, erlaubt einen authentischen, aber auch filmisch besonderen Blick auf die Lebenssituation vor Ort. Oleg Novkovic stellt sich der Frage, welche Spuren der Krieg im Leben seiner Generation hinterlassen wird. Ein Thema, das ihn bereits ihn seinem erfolgreichen Debütfilm "Why Have You Left Me" beschäftigt hat. In diesem Sinne erhält auch sein zweiter Film eine existentielle Bedeutung, die über die Landesgrenzen hinausreicht.