Der Pianist Franz Liszt wird in Paris gefeiert, zieht sich schließlich aber mit seiner Geliebten, der Gräfin Marie d'Agoult, und ihren gemeinsamen Kindern nach Chamonix zurück. Als ihn eines Tages seine alten Freunde Frédéric Chopin und George Sand sowie sein Impresario Potin besuchen und ihm mitteilen, dass ein neuer Star am Pariser Pianistenhimmel aufgeht, ein gewisser Thalberg, will es Liszt noch einmal wissen und lässt für den Abend, an dem Thalbergs nächstes Konzert stattfindet, ein Comeback organisieren. Es wird ein ausverkauftes, umjubeltes Konzert und eröffnet Liszt gänzlich neue Perspektiven ...

Regisseur Charles Vidor ("Gilda") inszenierte dieses hervoragend fotografierte und prunkvoll ausgestattete Künstlermelodram mit Dirk Bogarde und Capucine. Da Vidor noch während der Dreharbeiten im Juni 1959 in Wien an einem Herzinfarkt starb, vollendete George Cukor das Werk, für das Morris Stoloff und Harry Sukman 1961 mit dem Oscar für die beste Filmmusik ausgezeichnet wurden.

Foto: MDR/Sony/CPT Holdings, Inc.