Laura ist zwar noch jung, will aber nicht mehr gegen ihre Krebserkrankung ankämpfen. Sie hat nur einen Wunsch: in Ruhe im Haus der Eltern sterben und sich von allen Menschen verabschieden zu können. Für die immer noch geschockten Eltern ist dieser Wunsch schwer erfüllbar. Dann tauchen schließlich Lauras drei Schwestern auf und alte Konflikte brechen auf ...

Was ein herbes Drama um den Wunsch nach dem eigenen Tod, der Erlösung von Schmerzen, Sterbehilfe und ähnlich schwer gewichtiger Themen hätte werden können, entpuppt sich als uneinheitlicher Brei, an dem sich der niederländische Regisseur Ben Verbong deutlich überhoben hat. Da scheint es wichtiger zu sein, den doofen Dackel beim Futtern zu zeigen, als sensibel auf das Seelenleben der Hauptfigur einzugehen. Trotz guter Darsteller will diese Geschichte von Beginn an nicht funktionieren, wechseln witzige mit tragischen Momenten recht holprig, kommen ganze Handlungsstränge gar völlig unglaubwürdig daher. Schade, da hätte man vielleicht etwas draus machen können.

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