Schon als Kind lernt der abenteuerlustige Carl Fredricksen die ebenso aufgeweckte Ellie kennen. Die beiden werden ein Paar, heiraten schließlich und träumen stets davon, eine Abenteuer-Reise auf die Tafelberge im Amazonasgebiet zu unternehmen. Doch stets kommt den beiden etwas dazwischen. Als Ellie schließlich stirbt, will der inzwischen 78-jährige Carl sich dennoch den Lebenstraum erfüllen. Kurzerhand macht er sich mit seinem Haus, das an abertausenden Luftballons befestigt gen Himmel steigt, auf den Weg. Womit er nicht gerechnet hat: Der dickliche Pfadfinderjunge Russell hat sich auf die Veranda geschlichen und muss nun die Reise mitmachen ...

Allein der Beginn, der in wenigen Minuten alles erzählt, was ein Leben ausmacht, lohnt den Kinobesuch. Es erstaunt immer wieder, mit welcher Detailfülle die Filmemacher der Pixar-Studios aufwarten. Jede Szene stimmt, die Story packt und begeistert, die Bilder sind ein wahrer Rausch. Wer hätte gedacht, dass ein Opa als Hauptfigur für einen Familienfilm phänomenal funktioniert? Auch hier gilt: Pixar macht’s möglich. Hätten doch nur alle Filme dieses grandiose Format und alle Filmemacher diese erkennbare Passion. Erneut ein witziges wie detailverliebtes Meisterwerk, an dem man sich nicht satt sehen kann und das den Oscar als bester Animationsfilm 2010 gewann. Darüber hinaus gab's den Oscar für Michael Giacchino, der für den besten Soundtrack ausgezeichnet wurde.



Foto: Disney